The Lost Laugh
Im Rahmen eines einjährigen Projekts an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart entstand der Kurzfilm „The Lost Laugh“ – eine hybride Produktion, die die Grenzen zwischen klassischem Werbespot und cineastischem Storytelling verwischt.
Die Herausforderung: Die Produktion im Sommer 2020 stand ganz im Zeichen der Pandemie. Die strengen Auflagen erforderten ein Höchstmaß an organisatorischer Planung und kreativer Problemlösung. Mit strikten Begrenzungen der Personenanzahl pro Raum und einem auf ein Minimum reduzierten Cast mussten wir Wege finden, trotz physischer Distanz eine emotionale Nähe und visuelle Tiefe zu erzeugen.
Meine Rollen im Projekt: In dieser Ausnahmesituation war Agilität gefragt, weshalb ich in einer multifunktionalen Rolle agierte:
Set-Design & Best-Boy: Ich verantwortete die visuelle Gestaltung der Kulissen und unterstützte die technische Umsetzung am Set, wobei die effiziente Nutzung begrenzter Ressourcen im Vordergrund stand.
Darsteller: Um die personellen Kapazitäten des Teams optimal zu nutzen und den Sicherheitsauflagen gerecht zu werden, übernahm ich zudem eine tragende Rolle vor der Kamera.
Das Learning: Dieses Projekt hat mein Verständnis für Prozesssicherheit und Krisenmanagement nachhaltig geprägt. Es hat bewiesen, dass starke Geschichten auch (oder gerade dann) entstehen, wenn man gezwungen ist, innerhalb engster Rahmenbedingungen über sich hinauszuwachsen und Rollengrenzen flexibel neu zu definieren.